Rufen Sie uns an +49 30 9114 9288 oder teilen Sie uns hier Ihr Vorhaben oder Anliegen mit. 

Name *
Name

Beuthstr. 23
13156 Berlin
Deutschland

+49 30 9114 9288

Empathie und Dialog sind der Königsweg zu einem gelingenden Leben und beruflichen Erfolg.

Empathie erzeugt die Wertschätzung, Teilnahme und Zustimmung, die Sie zur Verwirklichung Ihrer Ideen und zur Klärung von Meinungsverschiedenheiten brauchen - ganz gleich ob es um persönliches Verhalten, berufliche Vorhaben oder gesellschaftliches Engagement geht - meist hängt ja alles mit allem zusammen.

Dialog verstehen wir als die Kunst des gemeinsamen Denkens. Dialog heißt Verständigung zu erreichen und zuvor verborgene Potenziale zur Quelle persönlicher Zufriedenheit, guter Beziehungen, gesellschaftlicher Anerkennung und beruflichen Erfolgs zu machen.

Die Akademie für Empathie ist eine Sinn- und Arbeitsgemeinschaft von Wissensvermittlern und Beratern aus verschiedenen Fachbereichen mit dem Wertversprechen zwischenmenschliche Verständigung und unternehmerischen Erfolg zu fördern.

Mit Einfühlungsvermögen, guten Ideen und wirksamen Methoden bestärken wir Menschen und Organisationen bestärken, ihren Einfluss, ihr Wissen, ihre Kreativität, ihren Mut und ihre Fähigkeiten zu nutzen, um Wege zu finden, sich und ihre Gemeinschaft voranzubringen und eine intakte und gerechte Welt zu gestalten.

Empathieförderung einer Führungskraft

Fälle & Referenzen

Empathieförderung einer Führungskraft

Sek EmpathieAkademie

Auf eine Empfehlung hin, hatte sich eine Führungskraft eines großen Versicherungsunternehmens in Berlin an die Akademie für Empathie gewandt. Sein Anliegen war es, im beruflichen und privaten Kontext empathischer zu werden. Im Vordergrund stand vor allem die Fähigkeit, gewinnender zu kommunizieren. Das Versicherungsunternehmen, das ihm diese Fortbildung erstatten sollte, versprach sich damit eine Kompetenzsteigerung der Führungskraft, die ihr unterstellten Mitarbeiter effektiver zu motivieren und Konflikten vorzubeugen.

Herangehensweise

Während unseres Informations- und Kennenlerngesprächs zeigte sich der Interessent als ein sehr offener und aufgeschlossener Mann mit einem ausgeprägten Intellekt. Obgleich er ein eher rational-kognitiver als emotionaler Typ war, fiel auf, dass er nicht unempathisch wirkte. Wir verdeutlichten ihm, dass Empathie – so wie wir diesen Begriff in der Akademie für Empathie auffassen – sehr unterschiedliche Aspekte beinhalte, die sich – ähnlich einem Muskel – trainieren lassen. So beinhaltet Empathie nicht nur eine zwischenmenschliche Dimension (Empathie mit anderen), sondern auch eine psychische (Empathie mit sich selbst). Darüber hinaus unterscheidet die Forschung und Praxis auch zwischen emotionaler Einfühlung (affektiver Empathie) und der Fähigkeit sich in andere Personen hineinzudenken (kognitive Empathie). Wir teilten dem Interessenten mit, dass uns letztere Fähigkeit in ihm als durchaus ausgeprägt erschien. Seinen ursprünglichen Eindruck, er sei „ein unempathischer Mensch“ konnten wir von unserer Wahrnehmung her nicht teilen. Sollten wir uns zu einer Zusammenarbeit entschließen, könnten wir die vielfältigen Facetten der Universalkompetenz Empathie sondieren und auf einzelne Aspekte, die von besonderem Interesse sind, gezielt eingehen.

Auf der Grundlage unseres Gesprächs legten wir ihm ein Angebot in zwei Varianten vor, die sich hinsichtlich der Fortbildungsdauer und Intensität (und natürlich dem damit verbundenen Kostenaufwand) unterschieden. Beide Varianten beinhalteten zwei Komponenten: Zum einen ein klassisches Trainingsmodul in Form eines ein- oder mehrtägigen Intensivseminars und zum anderen mehrere, daran anknüpfende, 1-2 stündige Coachingsitzungen, in denen Alltagsherausforderungen besprochen, der Transfer von erlernten Übungen in den Lebensalltag begleitet und bei Bedarf auch einzelne Empathieaspekte eingehender trainiert werden konnten. Der Interessent wählte die kürzere Variante, die sich aus einem eintägigen Seminar und fünf Coachingsitzungen à 2 Stunden zusammensetzte.

In dem von Karim Fathi geleiteten eintägigen Seminar gab er einen Überblick über die unterschiedlichen Empathiefacetten, mit kleineren theoretischen Inputs und zahlreichen Übungen. Am Vormittag, in dem sie auf die Dimension „Selbstempathie“ fokussierten, streiften sie unter anderem folgende Empathiefacetten:

  • Theoretischer Überblick
  • Intuition: Sensibilisierung für das eigene Bauchgefühl
  • Eigene Emotionen wahrnehmen: Hass, Freude, Angst, Liebe, Überraschung, Ekel
  • Wie Emotionen entstehen: Ereignis – Interpretation – Emotion – Körperempfindung (ABC-Modell)
  • Belastende Emotionen loslassen (kognitive Methoden und Atemtechniken)
  • Zusammenhang zwischen Selbstempathie und Empathie mit Anderen. In Zuständen innerer Ausgeglichenheit ist man empathischer als wenn man nicht in der eigenen Mitte ist.

Am Nachmittag verlagerten sie ihren Blickwinkel auf zwischenmenschliche Empathie. Hier ging es einerseits um die Fähigkeit, Menschen besser zu verstehen:

  • Non-verbale Signale und Mikroexpressionen deuten: FACS (nach P. Ekman)
  • Persönlichkeitstypen (Big Five)
  • Teamrollen (nach M. Belbin)
  • Ziele vs. Bedürfnisse. Hier lag und liegt der Schwerpunkt in der Arbeit der Akademie für Empathie.
  • Perspektivwechsel üben, anhand von eigenen Konflikten.

In der zweiten Hälfte des Nachmittags gingen sie auf die Kunst der empathischen Kommunikation ein. Auch hier ging es darum, erste Kenntnisse zu gewinnen, insbesondere anhand von Übungen. Folgende Themen wurden gestreift:

  • Dialog vs. Debatte
  • Aktives Zuhören
  • Sinnesmodalitäten (Neurolinguistische Programmierung)
  • 4 Seiten einer Nachricht (nach F. Schulz von Thun)
  • Einführung in die Kunst der Gewaltfreien Kommunikation (nach M. Rosenberg)

In den fünf nachfolgenden Coaching-Sitzungen wurden die oben genannten Facetten vertieft und nahmen das Thema „Empathisches Führen“ hinzu.

Die ersten drei Coaching-Sitzungen wurden von Karim Fathi geleitet. In der ersten Sitzung stand vor allem die Besprechung eines akuten Konflikts zwischen dem Klienten mit seinem Vorgesetzten im Vordergrund. Sie sortierten zwischen objektiven Fakten und belastenden Interpretationen in der Wahrnehmung des Klienten. Dann übten sie Perspektivwechsel, stellten Hypothesen über die betroffenen Interessen und Bedürfnisse im Konflikt an und übten ein Konfliktklärungsgespräch nach den Prinzipien der Gewaltfreien Kommunikation ein, das der Klient mit seinem Vorgesetzten durchführen sollte (was er auch erfolgreich umsetzte).

In der zweiten Sitzung, die diesmal eher den Charakter eines Trainings hatte, wollte der Klient stärker auf das Thema „Empathisches Führen“ eingehen. Hier gab Karim Fathi ihm einen Überblick über den Stand der aktuellen Führungsdiskussion. Demnach geht seit Anfang des 20. Jahrhunderts die moderne Führungsforschung nach wie vor der Frage nach, welche verallgemeinerbaren Kriterien eine erfolgreiche und gewinnende Führungskraft auszeichneten. Gingen noch die älteren Denkschulen, die dem Leitbild einer „heroischen Führungskraft“ folgen, davon aus, dass sich Führungserfolg auf Persönlichkeitsmerkmale, Führungsstile oder einer Mischung aus beidem zurückführen lasse, wird in den gegenwärtig immer dominanterenDenkschulen der „post-heroischen Führung“ von „Charisma“, der „transaktionalen“ oder/und der „transformationalen Führung“ gesprochen. Insbesondere letztere Denkschule wird gegenwärtig mit den meisten Erwartungen konfrontiert und dürfte dem Anspruch an eine empathische, bedürfnisorientiert kommunizierende, Führungskraft am nächsten sein. Doch letztlich haben alle Denkschulen ihre Lücken. Nach über Tausend Studien besteht das vorläufige Ergebnis in der Ausgangsfrage, welche verallgemeinerbaren Faktoren nun erfolgreiche Führung auszeichnen, darin, dass in der Selbstführung und im Bewusstsein über die eigenen Werte und ihrem authentischen Vorleben der wichtigste Ansatzpunkt besteht. Daher legte Karim Fathi in der Arbeit mit dem Klienten – auch eingedenk der begrenzten Anzahl zur Verfügung stehender Coaching-Sitzungen – den Schwerpunkt auf Selbstführung. Hier ging es um die Reflexion der eigenen Werte und Handlungsspielräume sowie um die Planung der Umsetzung.

Hieran wurde in der dritten Sitzung angeknüpft. Hier ging es – auch wenn diese Punkte auch in den anderen Sitzungen gestreift wurden – verstärkt um die Gestaltung und Planung von Übungen für die tägliche Selbstpraxis sowie der Evaluation der bisherigen Selbstpraxis. Auch ging es um die Reflexion des eigenen Kommunikationsverhaltens in der Alltagspraxis.

Die vierte Sitzung hatte wieder Trainingscharakter. Unter der Leitung vom Empathiker Joachim Friedmann erfolgte eine Vertiefung in die Gewaltfreie Kommunikation. Der Klient übte mit ihm im Rollenspiel, anhand von selbst eingebrachten Fällen, seine Fähigkeiten in der Kunst der Gewaltfreien Kommunikation.

Die fünfte Sitzung wurde vom Empathiker Prof. Hartmut Schröder geleitet. Hier stand die hypnotherapeutische Bearbeitung und Verankerung des Gelernten im Vordergrund. Im Rahmen einer durch Klangmeditation induzierten Trance sollten die unbewussten Empathieressourcen des Klienten, aber auch Widerstände aufgedeckt und bearbeitet werden. Zu den Widerständen gehörte z.B. ein stark ausgeprägter Wunsch nach Kontrolle, der unbewusst Glaubenssätze prägte, die den Klienten es erschwerten zu delegieren und zu vertrauen. Ein anderer Widerstand lag in der unbewussten Neigung zu einem schnellen Atemrhythmus, welcher wiederum innere, aber auch zwischenmenschliche Unruhe verstärkte. Beide Widerstände konnten erkannt und losgelassen werden und führten zu einer weiteren Steigerung der Empathiefähigkeit des Klienten.

In einer abschließenden Evaluationssitzung mit dem Klienten kamen wir zum Ergebnis, dass die insgesamt 3-monatige Fortbildung, die insgesamt etwa 18 Präsenzstunden und 18 Transferstunden beinhaltete, ein großer Erfolg war. Dieses und ähnliche Empathietrainings-Formate werden seitdem von immer mehr Interessent/innen – insbesondere Führungskräften – nachgefragt. Aus unseren Evaluationen geht allerdings auch eine wesentliche Herausforderung hervor, auf die wir noch bessere Antworten finden wollen: nach wie vor als schwierig gestaltet sich der Transfer der Lernerfahrungen und die regelmäßige Anwendung weiterführender Übungen in den Lebensalltag. Wie überwinden wir schlechte Gewohnheiten und fest verankerte Verhaltensmuster? Das Spektrum an möglichen Antworten ist in der aktuellen Diskussion durchaus vielfältig: ob „Vereinbarungen“, „Rituale“, „Selbstverpflichtungen“, „hypnotischer Verankerung“ – es finden sich bereits einige Ansätze, die Klienten in ihren Lern- und Entwicklungsprozessen über die Trainings- und Coaching-Sitzungen hinaus unterstützen sollen. Wir von der Akademie für Empathie verfolgen die Diskussion sehr genau und arbeiten im Dialog mit unseren Klienten an maßgeschneiderte Lösungen.